Ulrike Malottas „wunderbar umschmeichelnden Mezzosopran“ (Das Opernglas) muss man gehört haben. Ihre Stimme „verströmt puren Wohlklang“ (Münchner Merkur). In den letzten Jahren etablierte sich die vielseitige Sängerin auf Konzert-, Lied- und Opernbühne. Mühelos bedient sie die Epochen von der Renaissance bis zur Moderne. Ihr einfühlsames Musizieren und ihre enorme Bühnenpräsenz machen sie zu einer der heute gefragtesten Mezzosopranistinnen.

Mit Bachs Weihnachtsoratorium war sie, unter der Leitung von Howard Arman, begleitet vom Kammerorchester Basel und dem Chor des Bayerischen Rundfunks, auf Tournee (u.a. KKL Luzern). Des Weiteren sang sie Graupners Bewerbungskantaten unter dem neuen Chefdirigenten des NDR Chores Klaas Stok im Rahmen der Konzertreihe „Altes Werk“ in der Hamburger Laeiszhalle. Internationale Konzertreisen führten sie ins weite europäische Ausland sowie nach Südafrika, Russland, Kanada und Israel. Schon einige Male war sie zu Gast bei Václav Luks im Rudolfinum Prag. Auf Einladung von Avner Biron und seiner Israel Camerata Jerusalem gab sie in Israel eine Solotournee mit dem Titel In Beethoven’s Shadow. Im Programm hatte sie Opernszenen von Cherubini, von Neukomm und Respighi. Beim Montréal Bach Festival gastierte sie, unterstützt vom Collegium 1704, mit Bachs h-moll Messe in der berühmten Maison symphonique. Großen Anklang fand auch die Konzertreihe mit Mahlers Orchesterzyklus Lieder eines fahrenden Gesellen im Rahmen der Fränkischen Musiktage. Beim Carl-Orff-Fest Andechs begeisterte sie, begleitet von den Münchner Symphonikern und Hansjörg Albrecht am Pult, als tiefgründige Chiyo in Orffs dramatischer Oper Gisei - Das Opfer (Regie: Florian Zwipf).

Auf der Musiktheaterbühne weiß die Mezzosopranistin seit jeher mit ihrer authentischen Darstellung zu überzeugen. So zum Beispiel als Cristina in Donizettis I pazzi per progetto (Regie: Karsten Wiegand), in der Rolle des Ramiro in Mozarts La finta giardiniera (Regie: Lydia Steier), als Dritte Dame in Mozarts Die Zauberflöte (Regie: Doris Heinrichsen), als Endimione in Cavallis La Calisto (Regie: Cordula Däuper) am Staatstheater Darmstadt sowie als Hexe in einer Kinderfassung von Humperdincks Hänsel und Gretel (Regie: Dorothea Kirschbaum) an der Oper Frankfurt.

Ulrike Malotta ist gern gesehener Gast u.a. beim Collegium 1704, der Akademie für Alte Musik Berlin, den Bochumer Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchner Symphonikern, den Bamberger Symphonikern, der Israel Camerata Jerusalem, dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem NDR Chor, dem Kammerorchester Basel  sowie der Camerata Vocale Freiburg und dem Gürzenich-Chor. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Václav Luks, Lars Ulrik Mortensen, Howard Arman, Peter Dijkstra, Ainars Rubikis, Alexander Liebreich und Ulf Schirmer zusammen.

Das musikalische Schaffen der jungen Sängerin wurde bereits zahlreich dokumentiert. Auf der Aufnahme von Bachs Johannespassion, mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und Concerto Köln unter der Leitung von Peter Dijkstra, übernahm sie die Altpartie (Label BR Klassik). Erst kürzlich erschien eine CD-Einspielung von Loewes Passionsoratorium Das Sühnopfer des Neuen Bundes im Label OehmsClassics. In der neuen Saison folgt Loewes ans Musiktheater angelehntes Oratorium Jan Hus. (ebenso OehmsClassics)

Die junge Künstlerin freut sich auf eine aufregende und abwechslungsreiche Saison 2019/2020, in der die Kammermusik eine große Rolle spielen wird. So zum Beispiel im Rahmen der Barocktage Schrobenhausen sowie in einem Concerto a tre, in dem seltene Werke für Mezzosopran von Langlais, Sutermeister und Reger zu hören sein werden. Sie ist zu Gast bei der Bachwoche Ansbach, den Bachtagen Würzburg und im Konzerthaus Blaibach. Höhepunkte bilden ihr Debüt in der Tonhalle Zürich mit Mozarts Requiem, Beethovens 9. Sinfonie im Herkulessaal der Residenz und eine szenische Interpretation der Matthäuspassion.

Ulrike Malotta begann ihre Gesangsausbildung in München bei Tanja d’Althann und studierte anschließend an der HMT München sowie an der HfMDK Frankfurt. Sie besuchte Meisterkurse bei Christa Ludwig, Christian Gerhaher, Helmut Deutsch, Andreas Scholl, Angelika Kirchschlager, Rudolf Piernay und Helmuth Rilling.  Derzeit wird sie von Prof. Thilo Dahlmann betreut.



Stand Juni 2019 - Bitte verwenden Sie nur diese Biographie. Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit der Künstlerin.